Dienstag, 5. Juni 2012

&ich weiß Liebe gibts wie Sand am Meer, doch du gibst mir Licht in der Nacht, wie in einer Stadt Latern'

es ist exakt 5:31 morgens und ich bin müde und will schlafen...
aber ich habe angst...
ich weiß ich muss schlafen sonst übersteh ich den tag nicht... ich werde mittags nicht schlafen können weil mein bruder in ein paar stunden kommt... aber ich habe angst...
wie sehr ich mir wünschen würde das er bei mir ist, mich in den arm nimmt und ich mich an ihn kuscheln kann... wenn er da ist habe ich kaum angst... dann ist alles besser... aber er ist weit weg. 700 km ... das ist weit... ich weiß das er grade schläft er ist so süß wenn er schläft :) Manchmal lächelt er im schlaf... und das gibt mir das gefühl das er sich sicher fühlt... und dann fühle ich mich auch sicher... das ist wie bei pferden wenn ein pferd angst hat muss man ganz ruhig sein weil pferde merken das dann und wissen es gibt keinen grund angst zu haben... okay das ist ein scheiß vergleich :D
Ich nehme mir vor zu warten bis meine stievmutter aufwacht das wird so gegen sechs virtel nach sechs sein ich werde ein wenig mit ihr reden... und dann werde ich mich hinlegen und alle halbe stunde den wecker stellen und dann schauen ob alles ok ist... aber ich will keine tabletten nehmen ! ich will es einfach nciht. ich will lernen mein leben in den griff zu krigen... ich wünschte mir ich wäre zu hause... zu hause würde ich zu meiner mama gehen und mich an sie kuscheln.... ich würde sie darum bitten mir eine geschichte zu erzählen.. und sie würde es machen und ich würde schlafen können weil meine Mama mich beschützt... sie passt auf mich auf... Mama lässt nicht zu das mir etwas passiert... Aber ich bin hier und in einer halben stunde wacht meine stiefmutter auf und ich werde mit ihr zusammen einen kaffee trinken und reden... ich mag sie... früher habe ich sie nie gemocht aber sie hat mir viel aus ihrem leben erzählt... und sie tut mir leid, wenn sie sich so verloren fühlt... ich glaube in jedem von uns steckt ein verletzes Kind,ein verletzes Kind das die welt nichtmehr versteht.... ein verletzes kleines kind dem durch die zeit, durch den schmerz, durch all unsere erfahrungen all die kleinen träume und überzeugungen die Kinder haben zerbrochen sind... zerschollen an der eiskalten realität...
es ist 05:40... scheiße ich verfalle in alte Kontrollzwänge mein leben muss durchgeplant sein... ich werde eine halbe stunde srubs schauen im internet... dann werde ich wenn meine stievmutter noch nciht wach ist lesen bis sie aufsteht... es ist 05:41 .... ich werde mich mit ihr unterhalten bis um halb 7.. sie wird mich fragen wieso ich nicht schlafe und ich werde ihr sagen das ich angst habe sie wird mich nicht fragen wovor... sie versteht das ich es selber nicht sagen kann... sie hatte auch angststörungen.... 05:42.... um halb 7 werde ich schlafen bis um 7.. ich werde das haus ablaufen und schauen ob auch wirklich alles ok ist... 05:43.... dafür nehme ich mir eine halbe stunde.... um halb 8 werde ich wieder schlafen bis um halb 9.... dann werde ich wieder alles absuchen um 9 lege ich mich wieder schlafen.... 05:44


ES MACHT VERRÜCKT ! 

diese zeit die so schnell vergeht und trozdem schleicht... dieses ticken... diese ziffern der sekundenzeiger immer in bewegung egal wie sehr du dir wünschst sie anzuhalten... batterien rausnehmen hilft nicht... habs versucht es ist unmöglich.... 05: 45 scheiße es soll aufhören in meinem kopf sind uhren überall uhren ! ich will doch nur schlafen ! nur schlafen... ich bin so müde -.- ich kann nichtmehr, will schlafen. zeit ist gnadelnlos 05:46 -.- ich werde mich ins bett verkrichen und die decke über den kopf ziehen... bis ich diese welt nichtmehr sehen muss.... und dann werde ich mich sicher fühlen vor der zeit... hoffentlich. 05:47




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